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15.07.2019 18:28 Alter: 32 days

ZUR KONSTITUTION DER AAG |

Ab Herbst 2019 starten Kolloquien zur Sachlage


Wie schon auf der Generalversammlung der AAG in Dornach angekündigt, haben Gerald Häfner (Sozialwissenschaftliche Sektion), Justus Wittich (Vorstand AAG und Schatzmeister) und Michael Schmock (Vorstand und Generalsekretär AGiD) einen Prozess zur Aufarbeitung und Klärung der Dokumente rund um die Gründung der AAG vorgenommen.

 

Im Hinblick auf das Ereignis 100 Jahre Gründung der „Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft“ stellt sich die Frage, wie ein Zukunftsimpuls aussehen könnte. Ergänzend zu Perspektiven für einen weiteren Zeitraum scheint uns auch wichtig, auf die gewordene AAG zu schauen, um etwaige, aus der Geschichte resultierende Hindernisse („Leichen im Keller“) bewusst anzugehen und – wo eben möglich – aufzuarbeiten. Das geschah schon mit der „Rehabilitation“ von Ita Wegmann und Elisabeth Wrede auf der GV im Jahr 2018. Darüber hinaus sehen wir noch die „Baustelle“, die sich rund um die Konstitutionsdebatte immer wieder entzündet hat. Trotz vieler Aufklärungsarbeit sind die „Tatsachen“ um die Eintragung der AAG und die „realexistierende“ Gesellschaft nie „offiziell“ mit der Mitgliedschaft aufgearbeitet und öffentlich dargestellt worden. Im Sinne einer zukünftigen, kräftigen AAG sehen wir hier die Notwendigkeit, auch mit den geschichtlichen Grundlagen offen und klärend umzugehen.

 

Da es sich bei diesem Thema doch um eine sehr spezielle Fachfrage handelt, stellen wir uns vor, dass zu zwei Kolloquien im Jahr 2019 und im Jahr 2020 fachinteressierte Mitglieder persönlich und öffentlich eingeladen werden, die in der Regel schon länger an dem Thema gearbeitet haben. Ca. 10 bis 15 Menschen, die wir auf diesem Felde kennengelernt haben, sollen persönlich angeschrieben werden. Darüber hinaus soll das Vorhaben auch in den Mitteilungen, in den Newslettern der AAG und der AGiD publiziert werden, sodass Menschen, die wir nicht „auf dem Schirm haben“, sich zur Teilnahme anmelden können. Wir gehen von einem Kreis von letztendlich ca. 20-25 Kolloquiums-Teilnehmer*innen aus. Die Ergebnisse und die relevanten Unterlagen (Dokumente) sollen zusammengetragen und in gebundener Weise der interessierten Mitgliedschaft zugänglich gemacht werden.

 

Das Projekt soll im Herbst 2019 starten und die Ergebnisse in der GV 2020 zur Darstellung kommen. Wir sehen in diesem Zeitraum zwei öffentliche Kolloquien:

  •  am Samstag, den 7. Dezember 2019 von 11.30 bis 17.30 Uhr im Rudolf-Steiner-Haus in Stuttgart (Klärung des Themas, Chronologische Darstellung der Dokumente)
  • und am Samstag, den 22. Februar 2020 von 11.30 bis 17.30 Uhr in Dornach (weitere chronologische Darstellung der Dokumente und Zusammenfassung der Ergebnisse)

 

Interessent*innen, die sich an den Kolloquien beteiligen wollen, können sich bei Michael Schmock melden und erhalten eine Einladung: michaelschmocknoSpam@gmail.com.

 

Für den Steuerungsprozess Michael Schmock