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15.06.2019 11:08 Alter: 39 days

RÜCKBLICK AUF DIE HIMMELFAHRTSTAGUNG

Ein Bericht von Calvert Roszell


Vom 31. Mai bis 2. Juni fand im Forum 3 die 7. Himmelfahrtstagung zur Zukunft der anthroposophischen Bewegung und Gesellschaft statt. Das Redaktionsteam von AGiD AKTUELL. möchte diesen Anlass nutzen einen kleinen Einblick in die Tagung zu geben. Initiiert wird diese u.a. von Steffen Hartmann, Anton Kimpfler und Johannes Greiner. Fragen, die gemeinsam beweget werden lauten: „Wie entwickle ich mich als freie Individualität im 21. Jahrhundert? In was für einem menschlichen Beziehungsgeflecht stehe ich schicksalhaft? Und wie können wir neue Gemeinschaftsformen erüben und bilden? Was kann die anthroposophische Bewegung in der heutigen Welt konstruktiv beitragen? Und welche Aufgaben stellen sich für eine Weiterentwicklung der bestehenden Anthroposophischen Gesellschaft?“ Der innere Arbeitsbogen spannt sich seit 2013 mit den Himmelfahrtstagen bis ins Jahr 2033. Im Folgenden beschreibt Calvert Roszell, der auf der Tagung einen Beitrag gegeben hat, einige Eindrücke zu der Tagung in Stuttgart.

 

„Der Ausgangspunkt war ein Geschehen - die Tiefe in der Steffen Hartmann das Mysterium der Erde anhand des Tierkreises darstellte und Johannes Greiner schilderte, wie Himmelfahrt eigentlich das Mysterium der Vereinigung des Christus mit der Erde ist, die leicht versäumt wird, wo der Blick in die Höhe oder das Abstrakte schweift. Die Auswirkungen im Sozialen wurden so verschiedentlich klar zum Bewusstsein erhoben durch die Darstellungen von Anton Kimpfler, Harrie Salman, Corinna Gleide und Andreas Neider. Bindeglied zwischen Mysterium und sozialer Zukunft: das eigenständige Hin und Her zwischen Mensch- und Engelbereich durch Anna Cecilia Grünn. Jens Göken brachte das Wesentliche, was Dreigliederung betrifft gerade in Stuttgart, dem Ort an dem die Initiative vor 100 Jahren begonnen hat. Maria Celia Guedes und Carlos Brito aus Brasilien zeigten durch ihr Wesen und ihre Art, wie hoffnungsvoll die Zukunft der Bewegung eigentlich ist - was Harrie Salman wissenschaftlich bekräftigte. Jannis Keuerleber ließ keinen Zweifel daran: tragende Kräfte für Anthroposophie werden auch in Mitteleuropa in den folgenden Jahrzehnten nicht fehlen. Und Ulrich Morgenthaler wirkte wie fruchtbarer Boden für das Geschehen, sein Geist und Einsatz für die Jugend überzeugen. Dass er George Ritchie auch nach Stuttgart brachte, vor so vielen Jahren, blieb nicht unerwähnt - das Wirken des Christi im Ätherischen bleibt nicht aus.“

 

Text: Calvert Roszell