< Anthropsophie verantworten – Wie geht das?
16.01.2021 10:42 Alter: 50 days

Die bunte Vielfalt leben

Für den nächsten Zweig- und Gruppentag am 28.11.2021


Vielfarbigkeit

Die Vorbereitungsgruppe für den ersten Zweig- und Gruppentag am 24. Oktober 2020 hat in einer Sitzung ausführlich auf dieses Treffen zurückgeblickt und die Erfahrungen ausgewertet. Das Folgetreffen sollte einen Schritt weitergehen – vom Wahrnehmen zum Vertiefen. Das Einbeziehen aller interessierten Mitglieder, die in Gruppen der Anthroposophischen Gesellschaft aktiv sind, ist uns wichtig, damit sich das bunte Leben der Gesellschaft zeigen kann.

 

Deshalb gibt es Angebote zur Weiterarbeit. Alle Teilnehmende vom 24. Oktober wurden dazu eingeladen. Gerne können neue Interessierte hinzukommen.

 

  1. Telefonkonferenzen von Thomas Wiehl (Arbeitszentrum Hannover) zum Thema Zweig in Beziehung. Wie stellt sich ein Zweig als „Organ“ in den Organismus Anthroposophische Gesellschaft (örtlich, regional, landesweit, weltweit)? Und wie stellt er sich in die menschliche Zivilisation? Wie verhält er sich zur belebten und unbelebten Natur?
    Ab 12. Januar 2021 an sechs Dienstagen von 20.45 bis 21.45 Uhr. Für die Einwahl bitte bei Thomas Wiehl anmelden: Mobil: 0173  602 6002 oder per Mail an thomas.wiehlnoSpam@wolfsburg.de. Einstieg jederzeit nach Absprache möglich.
  2. Ein Treffen und/oder Video-Konferenz von Heike Oberschelp (Arbeitszentrum Hannover) und Anke Steinmetz (Arbeitszentrum Nord) zum Thema „Nebenübungen als Antwort auf die gesellschaftlichen Nöte unserer Zeit“. Es geht um das aktive Betreiben der Nebenübungen von Rudolf Steiner. Beginn am 7. Februar 2021 mit der ersten Nebenübung. Kontakt und Anmeldung: Anke Steinmetz, Mail: anke_steinmetznoSpam@freenet.de, Mobil: 0178  39 57 970 oder Heike Oberschelp, Mail: heobnoSpam@posteo.de, Tel. 0511 - 640 41 58

 

Ferner wurden unmittelbar nach dem Treffen und beim Rückblick Arbeitsthemen benannt, die bis November 2021 behandelt werden könnten. Dazu gehören:

 

  • Gesprächskunst, das Hören, das Verstehen. Integration statt Ausgrenzung. Eine Gesprächskultur, die sich auf das Erwachen am Seelisch-Geistigen des Anderen zubewegt.
  • Methoden der Vertiefung – sei es, um einen Text aufzuschließen, sei es, um einen Text ins Bildhafte zu transformieren, sei es, um die Nebenübungen beim Gruppengeschehen anzuwenden.
  • Bezug des Zweigabends zu Themen der Zeit und das Üben einer exoterischen Sprache für die Außenwelt
  • Wie gestalten wir den Umgang mit geistigen Wesen? Hier kam zunächst vor allem das Verhältnis zu Verstorbenen zur Sprache.
  • Zweige oder Gruppen sind frei gewählte Zusammenkünfte. Wie geschieht in solchen das Üben sozialer Prozesse? Zweige und Gruppen als soziales Übungsfeld.
  • Das Gleichgewicht zwischen Interesse an der (eigenen) Innenwelt und der Außenwelt. Wie können wir beides zugleich fördern?
  • Der Zweigabend insgesamt als künstlerischer Akt (Kunstwerk)

 

Für ein Vorbereitungstreffen für Mitglieder der deutschen Landesgesellschaft (geplant nach Ostern) würden wir ein bis drei Themen als Schwerpunkt bestimmen. Dazu hören wir gerne von Ihnen, welches Ihnen am wichtigsten in Ihrer Zweig- oder Gruppenarbeit ist? Antworten bitte an eine der drei oben genannten Mail-Adressen.

 

Die Vorbereitungsgruppe: Andreas Fecke, Philipp Fürdens, Marcus Gerhardts, Barbara Messmer, Christian Michaelis-Braun, Heike Oberschelp, Klaudia Saro, Anke Steinmetz, Thomas Wiehl, Florian Zebhauser

 

Barbara Messmer | Arbeitszentrum Frankfurt