< Erkenntnisse über Menschen nicht ausdenken, sondern an der Wirklichkeit gewinnen
16.04.2020 10:45 Alter: 86 days

Das Corona-Virus als Ausdruck globaler Disbalance

Eine kleine Presseschau von Sebastian Knust


Flugverkehr über Europa, vor und während der Beschränkungen durch die Corona-Krise (Quelle: European Control)

Jenseits der „Akut-Berichterstattung“ über das Ausmaß von Covid-19 und den gemeinhin bekannten gesellschaftlichen Maßnahmen möchte ich einen kleinen subjektiven Überblick geben über erweiterte Perspektiven zur Krise.
 
Covid-19 ist eine Krankheit, die unsere Lungen befällt. Diese sind das Organ des Austauschs schlechthin. Einatmen, ausatmen, innen und außen, Ich und Umgebung werden immer wieder neu ausbalanciert. Welches Bild ergibt sich durch den offensichtlichen Mangel an Balance, der zu dieser Lungenkrankheit führt? Diese und andere Fragen beschäftigen Georg Soldner und Matthias Girke von der Medizinischen Sektion am Goetheanum. 

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Bazillen machen nicht krank. Sie sind eine physische Begleiterscheinung der Krankheit. Der anthroposophische Arzt Christian Büttner fasst einige grundlegende Gedanken zu Bazillen von Rudolf Steiner zusammen. Er zeigt damit auf, dass vor allem geistig-seelische Heilmittel eingesetzt werden müssen. Außerdem sieht er in der jetzigen Situation auch eine Chance zum Innehalten, sogar zu Dankbarkeit gegenüber der Krankheit. 

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Der Facharzt und Dozent an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Thomas Hardtmuth erweitert den Blick auf die Welt der Viren in einem Artikel im "Jahrbuch für Goetheanismus 2019". Es handelt sich nicht um rein krankmachende Giftwesen, sondern die Viren sind Werkzeuge einer globalen genetischen Kommunikation unter den Organismen. Sie liefern die Bausteine für Weiterentwicklung und Artenvielfalt!
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Otto Scharmer, Dozent am „MIT“ und Mitbegründer des „Presencing Institute“ in den USA, sieht in dem Virus einen Spiegel, der uns vorgehalten wird. Können wir „vom Ego zum Öko“ kommen? Wie wachsen wir angesichts der Krise zusammen und nicht auseinander? 

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Auf die Chancen zur Weiterentwicklung durch die Krise macht der Zukunftsforscher Matthias Horx aufmerksam. In seinem Artikel „Nichts wird so sein wie zuvor“ macht er mittels Re-gnose (als Gegenpart zur Prognose) von einem Standpunkt in naher Zukunft einen hoffnungsvollen „Rückblick“ auf unser   e aktuelle Situation und die bis dahin eingetretenen Entwicklungen. 

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Welthunger, Suchtproblematik, Autoimmunkrankheiten, Selbstmord oder der ökologische Kollaps haben die Marschrichtung unserer Gesellschaft nicht wirklich aufgehalten. Covid-19 schon. Warum? Das fragt sich Charles Eisenstein, amerikanischer Philosoph und Vordenker der „Occupy-Bewegung". 

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Markus Gabriel ist Philosoph und Professor an der Uni Bonn. Er fragt sich: „Ist vielleicht doch das Ökosystem der Erde ein gigantisches Lebewesen? Ist das Corona-Virus eine Immunreaktion des Planeten gegen die Hybris des Menschen, der unzählige Lebewesen aus Profitgier zerstört?“. Daher fordert er eine metaphysische „Pandemie“ eigentlich ein altgriechischer Ausdruck, der bedeutet: „Versammlung aller Völker“. 

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Der Geisteswissenschaftler und Anthroposoph Jörg Ewertowski reflektiert die Situation der Anthroposophen in der Krise - und die Herausforderung, keine einfachen Floskeln von Steiner zu übernehmen, sondern durch das richtige Studium zu wirklich heilsamer Spiritualität zu gelangen. 

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In der vielbeachteten Rede von Angela Merkel am 18. März fehlen einige Aspekte. Dies ist dem biologisch-dynamischen Landwirt und Sozialgestalter Hans Suppenkämper aufgefallen. Er hat sie für uns treffend ergänzt. 

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Zuletzt wurde in dem Buch "Stichwort Epidemien" eine Fundgrube an Textstellen im schriftlichen Werk Rudolf Steiners zusammengestellt.

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