Anthroposophie im Kino
"Zwischen Himmel und Erde" - ab 4. März in deutschen Kinos
"Mich interessieren die praktischen Antworten der biodynamischen Landwirtschaft und der anthroposophischen Medizin auf ökologische und ethische Herausforderungen der Gegenwart. Mich fasziniert der Umgang mit Geld: die Lehrer der Steinerschule beziehen als Lohn soviel sie brauchen, die Eltern zahlen als Schulgeld so viel sie können. Ein scheinbar utopisches Modell, das doch seit vielen Jahren funktioniert", so der Schweizer Regisseur Christian Labhart über seinen Film "Zwischen Himmel und Erde", der ab 4. März in Deutschland zu sehen sein wird.
Bereits 2006 hatte Labhart sich in seinem Film "Zum Abschied Mozart" mit der Waldorfpädagogik und einem Abschlussprojekt einer Wetzikoner Waldorfoberstufe beschäftigt.
In seinem neuen Film porträtiert er nun sieben Anthroposophen: den Eurythmieschulleiter Christoph Graf, die Sozialaktivistin Claudine Nierth, das Vorstandsmitglied Bodo von Plato, die Waldorflehrerin Susanne Wende, den Sänger und Musikregisseur Christoph Homberger, den Autor und Redakteur Sebastian Gronbach und den Landwirt Martin Ott.
"Ich wollte Menschen, nicht Projekte darstellen, hatte nicht die Absicht einer umfassenden Dokumentation der anthroposophischen Bewegung. Es entstanden Streiflichter auf Menschen, die ich für kurze Zeit mit der Kamera begleiten durfte. Dreharbeiten und Montage waren eine Gratwanderung zwischen Polemik und Hofberichterstattung."
So setzen sich die Potraitierten wie auch der Regisseur selbst auch kritisch mit der Anthroposophie auseinander.
Nähere Informationen auch über die Spielorte unter
Andreas Neider, Stuttgart
